4 erfolgreiche DAN – Prüflinge in Bremen !

Die Prüflinge von links: Tuija Väänänen, Dr. Ivo Döhler, Hansjörg Koch und Jan Meinke

Bremen,
aktuell fand in Bremen eine DAN – Prüfung für 4 WadoKai- Karateka erfolgreich statt.
*** Das WadoKai - Karate mit dem Untertitel Kono-Stil ist eine ***
*** Stilrichtung im DKV, dem Deutschen Karate Verband e.V. ***

Für die 4 Prüflinge sollte die DAN–Prüfung ursprünglich während des Osterlehrganges beim TV Eiche Horn
in Bremen stattfinden. Obwohl der Osterlehrgang verständlicherweise rechtzeitig abgesagt wurde, hielten die Prüfungsteilnehmer ihren Leistungsstand durch Heimtraining bzw. seit Ende Mai wieder beim Vereinstraining auf gutem Niveau. Letztlich kann gesagt werden, das Corona bei den zum Teil mehrjährigen Vorbereitungszeiten wie auch bei der aktuellen Prüfung, bis auf die allgemeinen Sicherheitsmaßnahmen, keine große Rolle spielte.

Inhaltlich wollen wir hier nicht auf die Prüfungsinhalte eingehen, da sie ja bekannt und auch einsehbar sind.
Und damit weiß ein jeder, welche technischen Qualifikationen abgeprüft und was die Summe der unterschiedlichen Prüfungsinhalte an körperlichem Stehvermögen bedeutet.

Über die im Jahr verteilten unterschiedlichen großen Lehrgänge in Bremen, dem Sächsischen Meißen sowie
im Baden-Württembergischem Haslach aber auch bei den Tageslehrgängen in Osterholz-Scharmbeck und Gnarrenburg konnten die Prüflinge bereits fachlich gesichtet und angeleitet werden.


Das Prüferteam von links: Peter Mixa, Dr. Elke von Oehsen und Werner Buddrus

Den Prüfern ist auch immer die menschlich-moralische Eignung bzw. diese Weiterentwicklung eines jeden
einzelnen zur fachlichen Entwicklung sehr wichtig, da insbesondere die höheren DAN–Träger*innen oftmals
schon als Trainer*innen tätig sind.

Und da bei den Prüflingen das ganzheitliche Bild stimmig war, konnten alle 4 nach der bestandenen Prüfung die Glückwünsche, ihre DAN–Diplome, aber auch ein paar technische Hinweise des Prüfungsgremiums unter dem Vorsitz von Dr. Elke von Oehsen 8. DAN, mit Werner Buddrus 7. DAN und Peter Mixa 7. DAN, entgegennehmen.

Anmerken möchten wir noch, dass das Alter der Prüfungsteilnehmer zwischen 51 und 72 Jahren liegt,
und dem kann entnommen werden, dass das eigentliche biologische Alter im Sport und insbesondere
im Karate keine große Rolle spielt.
Wer möchte, kann sich immer mit regelmäßigem und zielgerichtetem Training gut weiterentwickeln,
sich eine gesunde Lebensweise schaffen aber auch zugleich für andere ein Vorbild :-) sein.

Nun gehen unsere herzlichsten Glückwünsche an folgende Prüfungsteilnehmer:

Die Prüfung zum 1. DAN bestand: Tuija Väänänen vom 1. Budoclub Osterholz-Scharmbeck.

Zum 2. DAN bestand: Dr. Ivo Döhler vom Karate Wadokai Dresden die Prüfung.

Seine Prüfung zum 3. DAN bestand: Hansjörg Koch vom AC Weinheim.

Die Prüfung zum 4. DAN bestand: Jan Meinke vom TSV Gnarrenburg.

Unser Dank geht aber auch an die Trainer*innen der Prüfungsteilnehmer sowie dem Prüferteam,
das auch schon lange vor der Prüfung jedem mit Rat und Tat zur Seite stand :-).


Bericht: Ingo Lukes
Erstellt: 14.09.2020 08:58Uhr (Editiert: 14.09.2020, 09:34 Uhr)

Schwarzgurtprüfung im Kobudo

Ein großer Moment für die Kampfsportler Werner Buddrus und Hans Günter Krauskopf vom TSV Gnarrenburg. Beide haben im thüringischen Nordhausen die Prüfung zum Schwarzen Gürtel, dem 1. Dan, bestanden und gehören nun bundesweit zu den wenigen „Meistern“ in dieser Kampfkunst.
Das Angebot von Kampfsportarten ist heutzutage so vielfälltig wie nie. Ständig scheinen neue Trends zu entstehen, bei denen Tradition und Moderne auch schon einmal wild durcheinander geworfen werden. So locken Fitnessstudios mit Mischungen aus Kampfsport und Aerobic, und in vielen Teilen der Welt sind „Mixed Martial Arts“ inzwischen sogar beliebter als das altehrwürdige Boxen. Werner Buddrus und Hans-Günter Krauskopf vom TSV Gnarrenburg gehen hingegen einen anderen Weg. Sie besinnen sich lieber auf eine alte, fast in Vergessenheit geratene Kampfkunst: Kobudo, oder auch genauer „Ryuky Kobudo Tesshinkan Kyo Kai“, die Kampfkunst der traditionellen Bauernwaffen von Okinawa.
Werner Buddrus und Hans-Günter Krauskopf sind Kampfsportler aus Leidenschaft. Beide betreiben seit Jahrzehnten Karate, Buddrus ist als Inhaber des 7. Dan sogar einer der höchstgraduierten Karateka in Deutschland. Karate und Kobudo haben eine gemeinsame Entstehungsgeschichte. Buddrus und Krauskopf verstehen ihr Kobudo Training daher auch als Ergänzung zum modernen Karate, welches in seiner heutigen waffenlosen Form erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts enstanden ist. Der Vorläufer des Karate wurde immer auch zusammen mit waffenartigen Gegenständen trainiert, welche die Bewohner von Okinawa zuvor aus Altagsgegenständen umfunktioniert hatten. Schließlich galt es auf den entlegenen Inseln um Okinawa, sich wirksam gegen Überfälle von außen zu verteidigen. Metall war knapp, und so war Einfallsreichtum gefragt. Eine Dreschflegel wurde zum „Nunchaku“ und ein Stock zum „Bo“. Das „Tonfa“, ein kurzer Stock mit rechtwinklig angebrachtem Griff, wurde ursprünglich als Handkurbel für Mühlsteine verwendet.
Was nach Außen etwas altertümlich wirkt, hat für Buddrus und Krauskopf jedoch eine ganz eigene Faszination. „Es geht uns darum unsere Kampfkunst komplett zu machen und sie in ihrer ursprünglichen Bandbreite zu verstehen.“, so Krauskopf. Hierzu passt es auch, dass sich beide bereits seit Jahren mit Kyusho-Jitsu, dem alten Wissen um die Nervendruckpunkte beschäftigen. Auch diese sehr alte Kampfkunst wird im modernen Sportkarate nicht mehr gelehrt, und nur sehr wenige Karatemeister wie Buddrus und Krauskopf verfügen heutzutage über die entsprechenden Fachkenntnisse.



Viele Bewegungen im Kobudo ähnelten denen im Karate, da man im Prinzipn die Kobudo-Waffen einfach als Verängerung des eigenen Körpers verstehen könne. Doch selbst für zwei erfahrene Karateka wie Werner Buddrus und Hans-Günter Krauskopf ist die Prüfung zum Kobudo- Schwarzgurt alles andere als ein Spaziergang gewesen. Da war Milimetterarbeit gefragt, und ein einziger Ablauffehler hätte zum Durchfallen der Prüfung geführt. Daher hatten sich beide nicht nur monatelang im heimischen Dojo, sondern auch bei Kobudo-Experten in Hamburg und Thüringen vorbereitet. Der Weg hatsich gelohnt. Beide sind davon überzeugt, dass sie ein tieferes Verständnis für viele Bewegungsabläufe erwerben konnten, welches sich auch auf das Karate übertragen ließe: „Es ist erstaunlich, wieviel Energie noch einmal aus selbst kleinsten Hüftrotationen gewonnen werden kann.“ so Werner Buddrus. Neben dem technischen Prüfungsanteil, der unser strengen Corona-Schutzbestimmungen stattfand, mussten sich die beiden Prüflinge übrigens auch einem theoretischem Prüfungsanteil zur Geschichte Okinawas und dem deutschen Waffenrecht stellen. Ob die Kobudo Waffen, wie immer wieder gerne behauptet, tatsächlich aufgrund historischer Waffenverboten auf Okinawa enstanden sind, gilt inzwischen übrigens als umstritten. In Deutschland jedenfalls sind nicht alle Waffen erlaubt. Und so ist, wie bereits vor Jahrhunderten auf Okinawa, eben auch heutzutage wieder Einfallssreichtum gefragt! Anstelle eines Nunchakus muss dann eben ein dickes Tauende zum trainieren reichen


Bericht: Sascha Ryll
Erstellt: 28.08.2020 07:19Uhr

WadoKai - Karateabteilung des SV-Nordenham beim Außentraining !!

Über die Sommermonate hat das Außentraining auch seinen Reiz

Nordenham: Seit Ende Mai können die Wadokai-Karateka des SV-Nordenham ihren Trainingsbetrieb, zwar geprägt durch die verständlichen Corona-Sicherheitsmaßnahmen, wieder fortführen.
Die Informationen zur Wiederaufnahme des Trainingsbetriebes, wie auch die Infos zu den Sicherheitsmaßnahmen, wurden rechtzeitig verteilt bzw. waren bereits allgemein bekannt. Und so waren die Trainingstage gut besucht, was auch anhand der Anfragen zur Wiederaufnahme des Trainingsbetriebes zu erwarten war. Sehr erfreulich war auch, dass es beim Trainingsbetrieb auf dem Rasenplatz der Sporthalle Mitte sehr diszipliniert ablief. Großes Verständnis hatten die Teilnehmer auch für die sonst nicht übliche "Buchführung" vor dem Beginn des Trainings.
Grundsätzlich teilt sich das Karate in Techniken und Abläufe auf, die klassischerweise einzeln und auch mit Partner trainiert werden, dies gilt auch für die Aufwärmübungen bzw. der Gymnastik vor bzw. nach dem Techniktraining. Richtigerweise erfolgt jetzt die Auswahl aller Übungselemente so, dass ein jeder Teilnehmer die angesagten Übungen / Techniken allein ausführen kann.
Ebenso gehen die Trainer auch bei den Korrekturen neue Wege, um das einmal bei ihren Schülern Erlernte zu festigen und weiter zu verbessern. Einzelübungen sind zum Beispiel: die Basistechniken, die der Abwehr von Angriffen bzw. dem Gegenangriff dienen und mit der Hand bzw. dem Fuß ausgeführt werden.
Ein choreografischer Ablauf, also eine Aneinanderreihung dieser unterschiedlichen Einzeltechniken wird Kata - Übungsform je nach Graduierung - genannt. Bei den generellen Partnerübungen wie zum Beispiel:
Der SV – Selbstverteidigung - oder auch den unterschiedlichen Mehrschrittpartnerübungen wie dem Sanbon-, Ohyo- und dem Kihonkumite, ist es schon eine größere Umstellung, diesen eigentlich immer gemeinsamen Part nun allein zulaufen.
Grundsätzlich trainiert jeder beide Position, die des Verteidigers sowie die des Angreifers. Hilfreich ist hier das tiefere Verständnis für die Katas- -den Übungsformen- - bei denen die Abwehr und der folgende Gegenangriff immer gegen imaginäre Gegner - nicht reale, also nur gedankliche Gegner - ausgeführt wird. Dann lässt sich das Einzelprinzip auch weitgehend auf die klassischen Partnerübungen übertragen. Auch in der SV kann einiges einzeln trainiert werden:
Das Ausweichen mit kleiner oder großer Schrittstellung, nicht stehen bleiben, das Lösen von Griffen usw. Vollkommen klar ist, dass dies dann ohne Kraft bzw. Druck der unterschiedlichen Partner ausgeführt wird, aber die theoretischen Abläufe können so geübt werden.
Wir wünschen allen Sportlern schöne Übungsstunden und viel Erfolg.
Kommt gut und gesund durch diese Zeit :-).


Bericht: Ingo Lukes
Erstellt: 30.07.2020 21:12Uhr

Ein Leben für den Karate-Sport

Werner Buddrus, Mitbegründer der Gnarrenburger Karate-Abteilung und langjähriger Trainer, erhielt kürzlich für seine langjährigen Verdienste um den Karatesport die Goldene Ehrennadel des deutschen Karate-Dachverbandes.

GNARRENBURG. Erfolgreicher Athlet, Landestrainer, Prüfer, Kampfrichter, Funktionär, Buchautor, wandelnde KampfkunstEnzyklopädie und mit 70 Jahren immer noch aktiver Sportler: Für Werner Buddrus ist Karate nicht nur ein Hobby, sondern auch Passion und Lebensphilosophie.
Seit 50 Jahren betreibt der langjährige Trainer des TSV Gnarrenburg nun Karate. Im Elbe-Weser-Raum hat kaum einer diese Kampfkunst so geprägt wie der Großmeister (7. Dan) aus Osterholz-Scharmbeck. Inmitten von Corona Zeiten wurde ihm kürzlich eine besondere Ehre zuteil: Er erhielt die Goldene Ehrennadel des Deutschen Karate-Verbandes (DKV).


Zum Kampfsport kam Werner Buddrus Ende der 1960-er Jahre. Zunächst trainierte er Judo, ab 1970 dann Karate und gründete im selben Jahr mit einigen Gleichgesinnten den 1. BudoClub Osterholz. Bereits 1973 bestand der gelernte Tischler die Prüfung zum Schwarzgurt (1. Dan) im Karate. Drei Jahre später traf er auf den legendären japanischen Großmeister Teruo KonoHanshi (8. Dan) und wurde dessen Schüler. Der charismatische Japaner, damals einer der weltweit wichtigsten Karate-Großmeister, wurde geradezu dafür gefürchtet, seinen Schülern körperlich wie mental das Äußerste abzuverlangen. Sein Training war eine so harte Schule, dass sie selbst gestandene Schwarzgurte oft nicht durchhielten. Sensei Kono beeindruckte und prägte Werner Buddrus nachhaltig. „Der Meister verkörperte Leidenschaft, Konsequenz und Selbstdisziplin“. Tugenden, die auch den langjährigen Gnarrenburger Trainer aus auszeichnen. Auf sportlicher Ebene erreichte Buddrus neue Höhen. Von 1977 - 1982 wurde er unter anderem Deutscher Mannschaftsmeister im Wadokai-Stil, erreichte mehrere Platzierungen im Einzel und nahm 1977 an den Europameisterschaften teil.
Ab 1982, inzwischen Träger des 3. wechselte er dann komplett ins Trainerfach und war Mitbegründer später sehr erfolgreichen Karateabteilung des TSV Gnarrenburg, in der er bis heute das Training leitet. Stolz auf den Großmeister Die Gnarrenburger gewannen etliche Landesmeistertitel, hatten eine Damen-Bundesliga-Mannschaft, erzielten Erfolge auf nationaler und internationaler Ebene. Beim TSV ist man besonders stolz auf seinen Karate-Großmeister und ernannte ihn erst kürzlich zum Ehrenmitglied“, so der langjährige Buddrus-Schüler Sascha Ryll.
Neben seiner Tätigkeit als Trainer war er außerdem über 30 Jahre lang als Landeskampfrichter und zudem 20 Jahre als Funktionär tätig. Mit seinen Weggefährten, Dr. Elke von Oesen und Peter Mixa, eröffentlichte er ein Lehrbuch und eine Lehr-DVD.
Sein Wissen ist in ganz Deutschland gefragt. Seine Ehefrau Waldtraut unterstützt ihn bei seinen vielen Aktivitäten. Karate ist im Hause Buddrus Familiensache: So ist sein Sohn Yves inzwischen selbst Trainer und Inhaber des 2. Dan. Und der Vater sucht auch mit 70 Jahren immer noch nach neuen Erfahrungen, um sein Wissen und seine Fähigkeiten zu erweitern. So ist er einer der wenigen Karateka im Deutschland, die einen 3. Dan im Kyusho-Jitsu vorweisen können. In dieser Kampfkunst, in der es um das Wissen um die Nervendruckpunkte geht, gilt er bundesweit als Experte. Darüber hinaus beschäftigt sich Buddrus seit Jahren mit der traditionellen chinesischen Medizin. Das alles zusammen halte ihn fit und agil. „Seine 70 Jahre sind ihm nicht anzumerken“, sagt Sascha Ryll. Lediglich die Knie bereiten hier und da leichte Probleme.
Seit einigen Jahren beschäftigt sich Werner Buddrus zudem mit Kobudo, der Kampfkunst der raditionellen Bauernwaffen, wie etwa dem Bo (Langstock). Diese Kampfkunst hat eine enge Verwandtschaft zum waffenlosen Karate, ist in Deutschland aber ebenfalls noch nicht sehr weit verbreitet. Im Kobudo bereitet sich Werner Buddrus auf seine nächste Herausforderung vor: In Kürze plant er die Prüfung zum Schwarzgurt (1. Dan) abzulegen –es wäre sein insgesamt 11. schwarzer Gürtel.
Aufgrund der Corona-Verordungen fand die Ehrung im bescheidenen Rahmen mit dem notwendigen Gesundheitsabstand und unter freiem Himmel in Gnarrenburg statt. Werner Buddrus nahm die Goldenen Ehrennadel von seinen Schülern Sascha Ryll und Jan Meinke entgegen, die ihm diese im Namen des Deutschen Karate Verbandes überreichen durften. Und selbstverständlich wurde anschließend gleich wieder, ganz im Sinne des Meisters, mit dem Training weitergemacht.

Bremervörder Zeitung, 30.06.2020

Bericht: Jan Karow
Erstellt: 01.07.2020 11:23Uhr

Aus den DKV-News: Kyu- und DAN-Prüfungen

Da derzeit jeglicher Kontakt und damit auch unser Partner-Training untersagt ist, betrifft dies auch alle Kyu- und DAN-Prüfungen mit Partnerteilen. Die überwiegende Anzahl unserer Stilrichtungen verzichtet deshalb vorübergehend auf den Partnerteil. Wo und bei welcher Stilrichtung dies möglich ist, entscheiden die jeweiligen Länder und Stilrichtungen in Eigenregie. Selbstverständlich sind alle Prüfungen nur nach Ländervorgaben entweder im Freien oder in der Halle möglich.
Fazit:
Im Wadokai können Kyu-Prüfungen ohne Partner-Training nach Ermessen der Wadokai-Vereine / Wadokai-Landesverbände durchgeführt werden. Ggf. sollten sich die Vereine etwas als Ersatz für die Partnerübungen überlegen. Bitte nicht vergessen: Gerade die Partnerübungen sind im Wadokai sehr wichtig.
Über die Dan-Prüfungen wird gesondert informiert.



Bericht: Deutscher Karate Verband
Erstellt: 20.05.2020 12:51Uhr

Gürtelprüfung in der Jugendgruppe der WadoKai–Karate Abteilung des SV–Nordenham!

Gruppenbild mit den Prüflingen, den Prüfern und einigen Kollegen der Erwachsenengruppe, von links nach rechts: Claus Bleckert, Kimberly Schemaitat, Nevio Fangmann, Alexander Golowtschenko, Frank Stroman, Clemens Heymann und Michael Nowack

Nordenham - SVN.
Kimberly Schemaitat und Nevio Fangmann sind die beiden erfolgreichen Prüfungsteilnehmer, die damit ein intensives Trainingsprogramm erfolgreich beendeten. Beide trainierten, neben ihrer Jugendgruppe, auch an einzelnen Tagen in der Erwachsenengruppe, so wie es die schulischen Anforderungen erlaubten. Und so nahmen sie am Ende der Prüfung die Glückwünsche der beiden Prüfer sowie der Vereinskollegen freudig entgegen.
Claus Bleckert – 3. DAN und Michael Nowack – 1. DAN, prüften zu den praktischen Anforderungen (Basistechniken, Technikkombinationen aller Art, mehrere Choreographien von Technikabläufen, Partnerkampfübungen, Selbstverteidigung mit dem Lösen von Griffen sowie dem Festlegen des Angreifers nach der Attacke – auch die Theorie.
Ebenso war das gesamte Verhalten während der vielen Trainingsstunden auch ein Kriterium für die Zulassung zur Prüfung, welches bei beiden sehr positiv ausgeprägt ist.
Mit dem nun erreichten Gürtelgrad gehören Kimberly und Nevio eindeutig zu den fortgeschrittenen Schülern, die aber auch schon zuvor bei neuen Schülern gerne Hilfestellung gaben. Und eben beim Geben der Hilfestellung haben alle Beteiligten etwas ganz Entscheidendes gelernt bzw. vermittelt bekommen.
– Das positive Miteinander und das völlig ohne Vorurteil –
Das sind neben der Vermittlung der körperlichen Kampfkunst die eigentlichen Ziele des Karate-Do.
Diese sozialen wichtigen Werte bleiben heute leider vielfach auf der Strecke.
Auch beinhaltet das Do in den verschiedenen Kampfsportkünsten neben der positiven charakterlichen Weiterentwicklung, dass sich Schüler und Trainer gleichermaßen an Vorgaben, wie auch an ihre Pflichten, halten, aber auch die Rechte anderer einhalten, und somit das Positive als Multiplikatoren in allen Altersgruppen / Gesellschaftsbereichen vermehren. Die technischen Inhalte des WadoKai–Karate–Do sind nur der Weg, um selber das eigene Do kontinuierlich weiterzuentwickeln.
Über den 4. Kyu – den violetten Gürtel freut sich Nevio Fangmann
Zum 3. Kyu – dem 1. braunen Gürtel freut sich Kimberly Schemaitat
Herzliche Glückwünsche und weiter so :-)

Bericht: Ingo Lukes
Erstellt: 23.03.2020 14:20Uhr (Editiert: 23.03.2020, 14:39 Uhr)

Rundum gelungener Jahresauftakt

Bilder: Alex Weibert - Beim Techniktraining mit Dr. Elke von Oehsen

Wieder einmal wurde der schon lange ausgeschriebene und ebenso mit Spannung und Vorfreude erwartete Winterlehrgang, in diesem Jahr der 38-zigste, beim TV Eiche-Horn zu einem vollen Erfolg für die Teilnehmer*innen wie auch für das Referententeam unter der Gesamtleitung von Dr. Elke von Oehsen.
Das bereits seit vielen Jahren gut eingespielte Referententeam bestehend aus Dr. Elke von Oehsen 8. DAN, Werner Buddrus und Peter Mixa beide 7. DAN sowie Franz Bohnert 5. DAN und Gasttrainer Andreas Mörsch 3. DAN konnte immer wieder die Aufmerksamkeit der Teilnehmer*innen erreichen bzw. sie aufs neue begeistern.
Somit war dieser Lehrgang durch die hohe Motivation und Konzentration aller Teilnehmer*innen und durch den Spaß, den Teilnehmer und Trainer während des gesamten Lehrgangs miteinander teilten, geprägt.
Die Teilnehmer*innen aus den Vereinen im ganzen Bundesgebiet konnten sich schon Zuhause anhand der Ausschreibung einen optimalen Trainingsplan von Freitagnachmittag bis Sonntagmittag zusammenstellen.
Und so wurde intensiv in kleineren wie auch in größeren Gruppen, je nach Graduierung und Interesse, trainiert.
Inhaltlich konnten alle vom noch neuen Einsteiger bis hin zu den Meistergraden, den DAN-Trägern, gut profitieren.
Ein jeder Trainingstag begann immer mit Technikkombinationen, also der Karatebasis, für das gesamte Teilnehmerfeld. Danach folgten z. B. Einheiten für die unterschiedlichen prüfungsbezogenen Kumiteformen wie Sanbon, Ohyo oder dem Kihon. Diese Kumiteformen sind hinführend zum aktiven Wettkampf, dem Kumite.
Dazwischen wurden auch Einheiten zum Erlernen bzw. Verfestigen der Katas ausgeführt.
Eine Kata bezeichnet eine zuvor detaillierte Festlegung von Bewegungsabläufen mit vielen Einzel- wie auch Technikkombinationen bei denen unter anderem auch der Hüfteinsatz, die Atmung, die richtige Taktung sowie die Fokussierung auf den imaginären Gegner zu beachten ist, was in der Summe nicht einfach ist!
Zu den Kata–Trainingseinheiten kam dann auch passend das Kata–Bunkai. Mit dem Kata–Bunkai wird die anwendungsbezogene Sinnvermittlung der einzelnen Katatechniken, am Partner, durchgeführt.
Erst wenn ein Schüler die einzelnen Kata–Techniken im Sinn verstanden hat, kann er dieses auch beim Lauf einer Kata sicher demonstrieren. Im Bild die Kushanku für den 2. Kyu, den 2. Braungurt.

Und auch die Freunde vom Bodenkampf, dem Idori, sowie vom Messerkampf, dem Tantodori, wie auch die Wettkämpfer kamen in den entsprechenden Trainingseinheiten zu ihrem Recht!
Zu der guten und bewährten Organisation der Bremer Kollegen – kostenfreie Übernachtungsmöglichkeiten für Sportler*innen sowie deren Familien sowie einem fast immer geöffneten und preisgünstigem Restaurant – hatten alle auch die Möglichkeit wieder an der begehrten Fahrt durchs Teufelsmoor teilzunehmen.
Die mehrstündige und fast 80 Kilometer lange Strecke war von Dr. Elke von Oehsen wieder gut vorbereitet und auch von ihr mit vielen interessanten Erklärungen an markanten Stellen durchgeführt worden. Was sich schon im Vorfeld als Geheimtipp unter den aktiven Karatekas und ihren Familien herumgesprochen hatte!
Die aktive Zeit verging leider wieder viel zu schnell, und so traten am frühen Sonntagnachmittag alle nach einem aktiven Wochenende und mit Vorfreude auf das nächste Vereinstraining den Heimweg an!
Nun möchten wir uns ganz herzlich beim Referententeam sowie allen Karatekas dafür bedanken, das dies wieder ein interessanter und schöner Lehrgang mit Blick über den Tellerrand, sowie dem Vereinsaustausch untereinander, gewesen ist.

Bericht: Ingo Lukes
Erstellt: 14.01.2020 10:37Uhr (Editiert: 14.01.2020, 12:14 Uhr)

7. Gnarrenburger Anenderlehrgang am 02. November 2019

Bereits zum siebten mal richtete der TSV Gnarrenburg seinen „Anwenderlehrgang“ aus. Der Name war wie auch in den letzten Jahren wieder Programm, ging es doch bei diesem stiloffenen Lehrgang vor allem darum einen Blick über den Tellerrand zu wagen, und sich mit der Kampfkunst Karate jenseits der rein technischen Ausführung zu beschäftigen. Vor allem mit Werner Buddrus, 7. Dan und dem dreifachen Kobudo Weltmeister Dr. Hagen Walter, 4. Dan als Hauptreferenten waren wieder zwei erstklassige Trainer am Start. Die Themen des Tages reichten von Kobudo, Kyusho-Jitsu und Selbstverteidigung bis hin zu Faszientraining und Budospielen für den Karate Nachwuchs. Und so kamen am Ende ca. 60 Teilnehmer unterschiedlicher Stilrichtungen vor allem aus dem nördlichen Niedersachsen, aber auch aus Bremen, Hamburg und Schleswig-Holstein in die kleine Teufelsmoormetropole Gnarrenburg, um gemeinsam einen faszinierenden und lehrreichen Kampfkunst-Tag zu erleben.

Mit Werner Buddrus, 7. DAN Karate sowie 3.DAN Kyusho-Jitsu hatte der TSV Gnarrenburg das große Glück, nicht erst in weiter Ferne nach einem qualifizierten Referenten suchen zu müssen. Werner ist, seit er 1982 die Karateabteilung in Gnarrenburg gründete, auch deren Cheftrainer. Er betreibt nun seit 49 (!) Jahren Karate und wurde in diesem Jahr vom Karateverband Niedersachsen mit der Goldenen Ehrennadel geehrt. Er ist ein Karate-Meister der sich sowohl im Wado Karate wie auch im Shotokan auskennt und im Kyusho-Jitsu sicherlich einer der Experten im DKV ist. Daher begann er seine Trainingseinheiten zunächst auch mit einem sehr praxisnahen Bunkai der Heian bzw. Pinan Godan unter besonderer Berücksichtigung der Nervenpunkte wie sie im Kyusho-Jitsu gelehrt werden. Dabei legte Werner auf einen simplen Aspekt wert: Was in der Praxis funktioniert, ist auch richtig! Und von der Wirkung der „punktgenauen“ Techniken konnte sich jeder selbst überzeugen, zeigten diese am Partner doch eine erstaunliche Durchschlagskraft.
Nicht weniger interessant war dann anschließend Werners Trainingseinheit zum Thema Hebel. Wer sich als Karateka schon einmal näher mit diesem speziellen Aspekt der Selbstverteidigung beschäftigt hat weiß: Im Ernstfall ist die richtige Anwendung extrem schwierig! Werners Ansatz hierzu war durchaus ungewöhnlich. Seine Hebeltechniken zielten vor allem auf die kleinen Gelenke der Finger, wodurch Kraft und Größe des Gegners eine deutlich geringere Rolle spielen als beispielsweise bei größeren Extremitäten. Und wer Werner hier schon einmal erlebt hat weiß: Er versteht es wie kein zweiter den Gegner mit einem blitzschnellen Griff zur Hand unter Kontrolle zu bringen!


Eine besondere Ehre war es mit Dr. Hagen Walter, 4. DAN Shorin Ryu, 4. Dan Ryukyu Kobud Tessihnkan, einen der führenden Kobudo Experten Deutschlands in Gnarrenburg begrüßen zu können. Der sympathische Astrophysiker und Kobudo-Buchautor aus Jena konnte im Sommer dieses Jahres bereits zu dritten Mal das Traditional Kobudo World Tournament in Okinawa gewinnen. Das bedeutet im Klartext: Dreifacher Weltmeister! Wow! Hagen war bereits zum zweiten Mal in Gnarrenburg und gab in drei Trainingseinheiten eine Einführung mit dem Bo, dem japanischen Langstock. Er begann zunächst mit Kihon, ging dann über zu Kata und endete mit Partnerübungen. So wurde den Teilnehmern schnell klar: Worauf es im Karate ankommt, darauf kommt es Kobudo erst recht an! Der korrekte Stand, Hüfteinsatz, Hikite und Kime wurden von Hagen meisterhaft demonstriert! Und wo diese traditionelle Waffe bei seinen Techniken ein vernehmliches Pfeifen in der Luft erzeugte, waren zumindest die Anfänger schon froh darüber, wenn ihnen dass Trainingsgerät versehentlich aus den Händen fiel. Der Bo verzeiht hier eben keine Schludrigkeit, und gerade als Karateka konnte man erahnen, wie viel Übung und Training der Umgang mit ihm erfordert! Die etwas Fortgeschrittenen Teilnehmer wiederum freuten sich über die Gelegenheit, sich in den Trainingspausen mit konkreten Fragen an Hagen wenden zu können, die dieser dann auch bereitwillig beantwortete.



Das dritte „große“ Thema dieses Tages war der Gewaltschutz. Hier gelang es dem TSV Gnarrenburg, ebenfalls bereits zum zweiten Mal, Olaf Seifert, 2. DAN SOK und Gewaltschutztrainer für Berufsgruppen, als Referenten zu gewinnen. Olaf ging es in seinen Trainingseinheiten weniger um die Vermittlung von klassischen SV Techniken, sondern vielmehr um den richtigen Umgang mit Gefahren und Aggressionen im Vorfeld. Seine Devise: „Wenn ich SV Techniken anwenden muss, habe ich im Vorfeld bereits einen Fehler gemacht!“ Olaf versuchte hier sowohl das Bewusstsein der Teilnehmer für Gefahrensituationen zu schärfen, als auch konkrete Verhaltensweisen zu vermitteln. Besonders wichtig war ihm hierbei auf die Eigenverantwortung eines jeden Einzelnen hinzuweisen: Wer in sein Handy vertieft über die Straße läuft, hat seine Verantwortung für seine Sicherheit an seine Umgebung abgegeben- und macht sich selbst zum potentiellen Opfer. Anhand zahlreicher Beispiele und praktischer Übungen vermittelte Olaf die Wichtigkeit von Aufmerksamkeit, von Distanz und Raumgefühl aber auch einfache Kommunikationstechniken um der Strategien eines Aggressors bereits im Ansatz entgegenzuwirken. Olaf wies immer wieder darauf hin, dass auch diese Art von „Techniken“ genauso trainiert werden müssten wie SV Techniken, denn: Im Augenblick der Gefahr funktionieren nur automatisierte Standard Routinen. Am Ende lies er es sich zur Freude der Teilnehmer dann aber doch nicht nehmen, noch einige SV Techniken zu demonstrieren, so das es dann noch einmal etwas „handfester“ zuging.

Abgerundet wurde dieser gelungene Kampfkunst-Tag durch die Trainingseinheiten von Jan Meinke, 3. DAN und Diplomsportlehrer sowie der Gnarrenburger Kindertrainerin Yvonne Betke, 2. DAN. Während Jans launiges Motto zum Thema „Training mit der Faszienrolle“ lautete: „Wer hier keinen Schmerz verspürt hat keine Gefühle.“, begeisterte Yvonne, unterstütze von Cor Boer, den Karate Nachwuchs wieder mit tollen Budo-Spielen.

Der Gnarrenburger Anwenderlehrgang war wieder ein voller Erfolg und punktete nicht nur mit tollen Trainern und interessanten Inhalten, sondern auch mit viel Spaß für alle Gürtelgrade.



Bericht: Sascha Ryll
Erstellt: 21.11.2019 09:22Uhr (Editiert: 21.11.2019, 09:25 Uhr)

Mit 80 Jahren beneidenswert aktiv

Bild: Dr. Kouroush Esfandiari

Wer kann das schon von sich sagen? Karate seit 50 Jahren und das noch mit 80 Jahren!
Dr. Kouroush Esfandiari kann auf diese beiden "runden" Daten in diesem Jahr zurückblicken. Er betreibt in Deutschland und im Iran seit seinem 30. Lebensjahr diesen Budo-Sport, der ihn bis heute nicht losgelassen hat.
Er ist im Verein und auf Lehrgängen immer noch aktiv! Auch am Freikampf im Training nimmt er immer noch teil und die Würfe und die Bodenübungen praktiziert er auch noch. Er will sich auch in seinem Alter noch mit anderen messen. Dabei sind die Jahre auch an ihm gesundheitlich nicht vorbeigegangen. Im Training blicken alle beeindruckt auf ihn und fragen sich, ob sie wohl auch in dem Alter noch so sein werden, so aktiv, so motiviert, so fit. Den Weg von 150 km insgesamt zum Wadokai-Training am Sonntag in Bremen nimmt er regelmäßig auf sich, seit ein paar Jahren allerdings nicht mehr mit dem Motorrad. Sein Wissen gibt er gern an den Nachwuchs weiter und auch als Gesprächspartner nach dem Training ist er gern gesehen.
Er weiß genau, wie er Karate einzuschätzen hat, denn reales Kämpfen ist ihm, als ehemaligem Armeeangehörigen im Iran, auch nicht fremd. So reizt ihn die Möglichkeit, sein kämpferisches Repertoire spielerisch, aber mit Anwendungsbezug im Training zu erweitern. Er sagte dazu einmal: „Ich habe Karate gewählt, weil dieser Sport mir persönlich ein Gefühl von Kampfgeist und Selbstvertrauen vermittelt. Zur Selbstverteidigung ist meines Erachtens Karate absolut ausreichend. Eine Selbstbewusstsein ausstrahlende Aura ist beim Ausüben von Karate – beim Kämpfen ohne zu kämpfen – offensichtlich.“
Einen 5. Dan hat er schon mit einer beeindruckenden Prüfung im Alter von 75 Jahren abgelegt. Nun ist er auch für seine Ausdauer und seine Vorbildfunktion für andere vom DKV mit der Ehrenmedaille in Gold geehrt worden. Das hat er sich auch durch seine Unermüdlichkeit verdient!



Bericht: Peter Wegner
Erstellt: 28.09.2019 08:40Uhr (Editiert: 15.10.2019, 14:59 Uhr)

Jukuren der Karate-Abteilung des SV– Nordenham legen Gürtelprüfungen ab

Bild: SVN. Die Jukurengruppe des SVN von links nach rechts: Karl-Heinz Teichmann 1. DAN, Ingo Lukes, Peter Rebsch, Ulli Braasch, Udo Marx, Erwin Schedwill und Claus Bleckert 3. DAN

Nordenham - SVN
Für die Jukurengruppe der Karateabteilung des SV-Nordenham waren die Gürtelprüfungen fordernd, spannend und letztlich auch erfolgreich.
Unter Jukuren versteht man in Deutschland die Personen, die im Leben bereits erfahrener sind, sprich die Älteren von uns :-).
Und so stellten sich 4 Sportler im Alter von 55 - 69 Jahren den Prüfungsanforderungen entsprechend der Prüfungsordnung der WadoKai – Karatestilrichtung im Deutschen Karate Verband, dem DKV.
Die beiden Prüfer, Claus Bleckert – 3. DAN, und Karl-Heinz Teichmann – 1. DAN, prüften die Teilnehmer recht intensiv, entweder einzeln z.B: im Formenlauf – der Kata, oder bei Partnerübungen zu zweit im Wechsel.
So waren die Prüflinge gut gefordert und zeigten ihr Können bzw. bei der Theorie ihr Wissen.
Gleichzeitig beachteten die Prüfer aber auch die unterschiedlichen Voraussetzungen entsprechend der Altersstruktur, sowie die Bemühungen aller Teilnehmer, ihr Bestes zu zeigen.
Die beiden Prüfer und die 4 Prüflinge sind mit diesem Ergebnis sehr zufrieden.
Zum einem haben die Prüflinge ein weiteres ehrgeiziges Ziel durch regelmäßiges Training erreicht, und damit die Farbstruktur der Gruppe weiter bereichert.
Aber ebenso wichtig ist den Prüfern ein weiterer Aspekt, das sich ein jeder – unabhängig vom Alter – immer im Rahmen seiner Möglichkeiten weiterentwickeln kann und damit an Lebensqualität dazu gewinnt.

Zum 9. Kyu, den weiß/gelben Gürtel freut sich Peter Rebsch

Den 8. Kyu, den gelben Gürtel erlangte Ulli Braasch

Über den 6. Kyu – den grünen Gürtel, freuen sich Udo Marx und Erwin Schedwill

Bericht: Ingo Lukes
Erstellt: 19.09.2019 08:57Uhr (Editiert: 19.09.2019, 16:19 Uhr)

WadoKai - Karateka des SV-Nordenham mit neuen Gürtelfarben

Vordere Reihe von links nach rechts: Marie Büsing, Alex Weiß, Wilhelm Spomer und Clemens Heymann. Hintere Reihe von links nach rechts: Michael Nowack – 1. DAN, Marc Diekmann, Jannik Rösch, Kai Büsing und Claus Bleckert – 3. DAN

Nordenham - SVN
Für die Sportlerinnen*Sportler der WadoKai – Karateabteilung des SV-Nordenham haben sich die Mühen der letzten 6 Monate richtig gelohnt. Denn bei den letzten beiden Prüfungen im kleineren Kreis konnten 8 Karateka den neuen Kyu-Grad ( Schülergrad ), sprich die nächste Gürtelfarbe, erlangen.
Prüfer Claus Bleckert - 3. DAN, und Beisitzer Michael Nowack - 1. DAN, unterzogen jeden Prüfling einer intensiven Prüfung, und so waren die Teilnehmer nicht nur technisch, entsprechend der Prüfungsordnung der WadoKai-Karate-Stilrichtung, sondern auch konditionell gut gefordert.
Insbesondere die Teilnehmer die jetzt den 4. Kyu, den violetten Gürtel, tragen dürfen, mussten ganz besonders zeigen das sie sich in den technischen Feinheiten kontinuierlich weiterentwickelt haben, da sie nun zu den fortgeschrittenen Schülern zählen.
Und so war die Freude am Ende der beiden Prüfungen bei den Teilnehmern aber auch bei den Prüfern sehr groß.

Den 6. Kyu, den grünen Gürtel, darf nun Marc Diekmann tragen.

Über den 4. Kyu – den violetten Gürtel, freuen sich: Marie Büsing, Kimberly Schemaitat, Jannik
Rösch, Alex Weiß, Kai Büsing, Wilhelm Spomer und Clemens Heymann

Bericht: Ingo Lukes
Erstellt: 18.09.2019 21:33Uhr (Editiert: 19.09.2019, 16:17 Uhr)

C-Trainer-Lizenz Ausbildung des Bremer Karate Verbandes, dem BKV, für 5 Wadokai-Sportler erfolgreich abgeschlossen!

Bild von links nach rechts: Andreas Seiler – 7. DAN, Ngoc Son Paul Nhan, Lars Hendrik Fuchser, Dominik Holst, Ingo Lukes, Wilhelm Spomer und Frank Steffen – 5. DAN nach der Prüfung in Bremen

Wie in jedem Jahr bot der BKV auch in diesem Jahr von Anfang Februar bis Ende Mai den begehrten Ausbildungslehrgang zum lizenzierten C-Trainer für Karate an. Sehr lobenswert ist, dass der BKV mit seinen beiden Referenten, dem Lehrwart Andreas Seiler (7. Dan Shotokan) und Frank Steffen (5. Dan Wado-Ryu), ein sehr gutes und eingespieltes Referententeam zur Verfügung hat, welches die Teilnehmer aus unterschiedlichen Stilrichtungen sowie aus mehreren Bundesländern optimal ausbildete, so dass die Teilnehmer die fachbezogenen Prüfungsteile der Lizenzvoraussetzungen gut erfüllen konnten!

Die Referenten, beide lizenzierte A-Trainer, boten den Teilenehmern einen optimalen Mix aus Theorie sowie der dann an jedem Tag folgenden Praxis, und banden durch geschickte Fragen-, bzw. Aufgabenstellungen sämtliche Teilnehmer immer sofort in den jeweiligen Unterrichtsteil mit ein. Mal in kleineren, mal in größeren Gruppen und immer wieder neu zusammengestellt, wie auch mit neuen Herausforderungen für die Teilnehmer.

Der theoretische Teil umfasste folgende Themen: Sportpolitik, -pädagogik und -biologie, Trainingsaufbau wie z. B.: Grundlagentraining im Bezug auf Koordination, Flexibilität, Kraft, Ausdauer sowie der Schnelligkeit und dies bezogen auf die unterschiedlichen Altersgruppen von Kinder bis hin zu den Jukuren im Rentenalter, Breiten- wie auch Leitungssport fürs Kihon-, Kumite- sowie dem Kata – Training, Notwehrparagraph, Motivation, Leistungssteigerung durch Trainingshilfsmittel, eine optimale Trainingsplanung um Breiten- wie auch Leistungssportlern gerecht zu werden, Spezifika des Karate-Do – sprich, die menschlich moralische Weiterentwicklung des Einzelnen im positiven Sinne sowie die Geschichte des modernen Karate.

Während der praktischen Ausbildung wurde den Teilnehmerinnen / Teilnehmern immer wieder die Möglichkeit gegeben, sich in verschiedener Art und Weise in der Rolle der Übungsleiterin / des Übungsleiters zu üben. Und dies mal zu zweit, dritt oder zu viert. Da die meisten von ihnen bereits vor Beginn der Ausbildung als Trainerin / Trainer bereits tätig waren, wurden diese Aufgaben, auch durch die Hilfestellung der Referenten, gut gelöst. Dies spiegelte sich dann in den zu erarbeitenden ausführlichen Trainingsplänen wider, die eine Grundlage für die am Ende abzulegende praktische Prüfung waren.

Für den Soundkarate – Ausbildungspart wurden sie von Daniel Steffen, 3. DAN Wado-Ryu und Soundkaratetrainer, bestens unterstützt.

Eine Ausbildung zum C-Trainer ist immer auch eine Begegnung mit dem eigenen Können. Karate trainieren, ist das eine, aber Karate unterrichten, das ist noch mal etwas ganz anderes.
In Kurzform geht es bei der C-Trainer Ausbildung um Didaktik – was soll vermittelt werden sowie der Methodik – wie vermittle ich es. Damit ein jeder Schüler das Lernziel, geistig wie auch körperlich, erreicht.
Nach dem Ende der praktischen Prüfungen bekamen die beiden Referenten, nicht nur für ihren guten Lehreinsatz, sondern auch für die angenehme Atmosphäre während der gesamten Ausbildung, ein großes Lob von den Teilnehmern.

Nun möchten wir den neuen C-Lizenz-Trainern herzlich gratulieren sowie uns beim Ausbildungsteam für ihren guten Einsatz herzlich bedanken. Es sind:
Dominik Holst, 24 Jahre und vom TSV Bremervörde
Lars Hendrik Fuchser, 17 Jahre und vom TV Eiche Horn
Ngoc Son Paul Nhan, 19 Jahre und auch vom TV Eiche Horn
Wilhelm Spomer, 38 Jahre und vom SV–Nordenham sowie
Ingo Lukes, 58 Jahre und auch vom SV-Nordenham

Bericht und Bild: Ingo Lukes

Erfolgreiche DAN-Prüfungen

Gruppenbild von Benedict Neugebauer: Hintere Reihe von links, das Prüfungsgremium:
Franz Bohnert – 5. DAN, Peter Mixa – 7. DAN, Dr. Jürgen Fabian – 5. DAN, Dr. Elke von Oehsen – 8. DAN sowie Werner Buddrus – 7. DAN

Vordere Reihe von links, die Prüfungsteilnehmer:
Yves Pascal Buddrus, Michael Pflästerer, Christina Thiel, Andrea Döpke und Paul Ngoc-Son Nhan

Wie es bereits seit Jahren üblich ist, werden bei den großen Lehrgängen, wie den Winter- und Osterlehrgängen in Bremen, bei den Sommerlehrgängen im Baden-Württembergischem Haslach sowie bei den Herbstlehrgängen in Meißen – Sachsen, auch Prüfungen bis maximal zum 5. DAN angeboten, da zu den genannten Lehrgängen auch immer die entsprechenden Prüfer als Referenten tätig sind.
Dem Prüfungsgremium unter dem Vorsitz von Dr. Elke von Oehsen stellten sich 4 Teilnehmer für den Wechsel von der Schülerklasse in die Meisterklasse, also zum 1. Schwarzgurt und 1 Teilnehmer ließ sich auf den 2. Meistergrad prüfen, also zum 2. DAN. Da sämtliche Inhalte der Prüfungsordnung einsehbar sind, gehen wir hier nicht im Detail auf die umfangreichen Prüfkriterien ein. Grundsätzlich gilt aber, dass die Prüflinge entsprechend der Prüfungsordnung der WadoKai-Stilrichtung innerhalb des Deutschen Karate Verbandes, dem DKV, nicht nur technisch geprüft werden, es wird ihnen auch konditionell einiges abverlangt. Und das ist auch der Grund für die entsprechend langen Vorbereitungszeiten für die einzelnen DAN-Graduierungen.
Darüber hinaus gibt es ein weiteres wichtiges Prüfkriterium, welches über dem fachlichem wie auch dem sportlichem steht. Es ist ganz einfach die menschlich-moralische Eignung, das Karate nur im positiven Sinne zu lehren bzw. anzuwenden sowie auch das Verständnis als aufrechte und integere Person durchs Leben zu gehen. Die Prüfung dieses Punktes wurde bereits während der Sichtung bei den Vorbereitungslehrgängen durchgeführt.
Im Prinzip ist es das, was die Gründungsväter der unterschiedlichen Karatestilrichtungen in ihren Leitlinien / Regeln bereits mit der Einführung ihrer Stile verabschiedet hatten!

Unsere herzlichsten Glückwünsche gehen an folgende Prüfungsteilnehmer:

Die Prüfung zum 1. DAN bestanden: Andrea Döpke aus Bad Fallingbostel, Michael Pflästerer aus Weinheim sowie Christina Thiel und Paul Ngoc-Son Nhan beide aus Bremen.
Zum 2. DAN bestand, Yves Pascal Buddrus aus Osterholz-Scharmbeck die Prüfung.

Auch geht unser Dank an die Trainer der Prüfungsteilnehmer sowie dem Prüferteam das auch schon lange vor der Prüfung mit Rat und Tat jedem zur Seite stand.


Bericht: Ingo Lukes

Zufriedene Karateka und Mitreisende..

In diesem Jahr fand der große Osterlehrgang der WadoKai – Stilrichtung des DKVs wieder, und bereits zum 35. Mal in Bremen erfolgreich statt. Der ausrichtende Verein war wie in jedem Jahr der TV – Eiche Horn, der eine hervorragende Organisation, auch weit über den Sportbetrieb hinaus, und auch ein sehr gut abgestimmtes Trainingskonzept, unter der Gesamtleitung von Dr. Elke von Oehsen – 8. DAN und in Deutschland die höchstgraduierteste Karateka, den vielen Teilnehmern bot. Das sehr gut eingespielte Trainerteam mit Dr. Elke von Oehsen – 8. DAN, Peter Mixa und Werner Buddrus – beide 7. DAN sowie Dr. Jürgen Fabian und Franz Bohnert– beide 5. DAN und Andreas Mörsch trainierte intensiv, aber immer eingehend auf sämtliche Graduierungen wie auch der damit verbundenen Altersstruktur in größeren wie auch in kleineren Gruppen. Dabei wurde das oben genannte Trainerteam vom erfolgreichen Wettkämpfer Andreas Mörsch – 3. DAN, durchgängig unterstützt. Sein Schwerpunkt war der sportliche Wettkampf mit dem Trainieren von schnellen Aktionen wie dem Ausweichen, aber auch den sofortigen Gegenangriff gezielt einzusetzen. Dieses zusätzliche Angebot wurde während des Lehrganges gut genutzt.

So konnten sämtliche Karateka, vom frischen Einsteiger bis zum DAN–Träger, von der Lehrgangsteilnahme nur profitieren, und das unabhängig davon, an welchem der 3 Tage man aktiv dabei war. Insgesamt hatten 14 Vereine Teilnehmer geschickt, und so trafen sich viele gute Bekannte aus Baden-Württemberg, Bremen, Schleswig-Holstein, Sachsen, Nordrhein-Westfalen sowie Niedersachsen wieder.

Dr. Elke von Oehsen, Hauptorganisatorin des Lehrganges: Uns ist vor allem wichtig, dass nicht nur miteinander nach Vorgabe trainiert wird, sondern dass die gesamte Lehrgangsatmosphäre schon motiviert, und dass ein jeder Teilnehmer weitere karatespezifische Kenntnisse / Techniken mit nach Hause nehmen kann, bzw. für sich im Bereich der Selbstverteidigung an Sicherheit dazu gewinnen kann! Das sind z. B.:
Die immer wieder geübten Grundtechniken (in den Details und auf Kraftausdauer, dies einzeln sowie in Kombinationen), verschiedene Kata (um das entsprechende Körpergefühl für die Einzelbewegungen zu bekommen), Partnerübungen (um die Strategien in der Anwendung am Partner zu verstehen), Messerabwehr und Stockkampf (um seinen Mut auch bei Waffenangriffen nicht zu verlieren), Bodenkampf (um auch am Boden handlungsfähig zu sein), Selbstverteidigung (um konsequent, spontan und kreativ zu agieren).
Zum Lehrgangsende wurden sämtliche Kata nacheinander gelaufen, damit jeder "animiert" wurde, sämtliche Kata immer präsent zu haben und nicht zu vergessen.


Nach dem Lehrgang zeigten sich die Teilnehmer sehr zufrieden mit der Ausrichtung, der feinen Unterteilung in kleine Trainingsgruppen sowie der Trainingsmethodik des Trainerteams. Auch das Trainerteam war sehr zufrieden mit dem Einsatz sowie den Leistungen seiner Schützlinge. Und eben durch diese vielen gemeinsamen Trainingseinheiten sowie dem guten Miteinander kam der Austausch mit den Sportlerinnen und Sportlern der anderen Vereine nicht zu kurz.

Recht interessant waren für die Mitreisenden die guten Freizeitangebote wie: Das Universum – großes Mitmachmuseum für jedes Alter –, die Botanika – ein Naturerlebniszentrum mit Schmetterlingshaus usw. –, die Schlachte – Uferpromenade mit viel Gastronomie und Außenbetrieb direkt an der Weser –, der Schnorr – historisches Stadtviertel mit engen Gassen sowie weiteren Angeboten, auf die sich die Partner schon freuten. Ein ganz besonderes Highlight war die angebotene Führung durch das große Teufelsmoor. Dr. Elke von Oehsen hatte die mehrstündige Tour zuvor langfristig vorbereit und am Samstagnachmittag, im Anschluss an die DAN-Prüfung, führte sie den Konvoi, der aus mehreren vollbesetzten Fahrzeugen bestand, persönlich an. Immer wieder wurden Zwischenstopps eingelegt und so konnte Dr. Elke von Oehsen den Teilnehmern durch ihre lebendige Erzählweise viel Wissenswertes zum Moor, seinen Torfkähnen, dem Gezeiteneinfluss durch die Nordsee, der Renaturierung des Moores usw. vermitteln. Da auch ein Moorbereich offiziell an einer Stelle betreten werden durfte, konnten die Teilnehmer auch spüren wie sich ein Schwingboden unter ihren Füßen verhält.

Vielen Dank an alle, auch den vielen ehrenamtlichen Helfern im Hintergrund, dass dieser Lehrgang stattfinden und so gut laufen konnte!

Gruppenbild von Ulrike Klingler

Bericht: Ingo Lukes

Kata-Nachwuchsturnier in Osterholz

Siegerehrung der männlichen Jugend U16 / U18:

1. Platz: Linus Lampe vom TV Eiche Horn
2. Platz: Ernesto Bscheidl vom TSV Gnarrenburg
3. Platz: Elias Bergmann vom 1. Budo Club OHZ

Wieder ein rundum gelungenes Kata-Nachwuchsturnier, welches vom 1. Budo Club Osterholz-Scharmbeck ausgerichtet wurde!


Auch in diesem Jahr richtete der 1. Budo Club OHZ wieder für die umliegenden Vereine das sehr beliebte Kata-Freundschaftsturnier für die Nachwuchskarateka in allen Altersgruppen aus. Neben dem 1. Budo Club OHZ starteten die folgenden Vereine: TSV Bremervörde, TSV Gnarrenburg, TV Eiche Horn sowie der SV Hepstedt/Breddorf. Erfreulich waren die kurzen Anfahrtszeiten von max. 50 Minuten sowie der Turnierbeginn um 10.30 Uhr. Dadurch wurde sichergestellt, dass insbesondere die Kinder und Jugendlichen ausgeschlafen und motiviert an den Start gehen konnten.
Werner Buddrus, Hauptorganisator des Turniers: Mit diesem Turnier soll der Nachwuchs in allen Altersgruppen an den Wettkampf und die Turnieratmosphäre unter realistischen Bedingungen herangeführt und begeistert werden!
Insgesamt nahmen knapp 60 Teilnehmer an dem Turnier, das als Kata-Einzelstart nach dem brasilianischen K.O.-System mit Trostrunde ausgetragen wurde, teil. Hiervon qualifizierten sich 29 Starter für die vorderen Plätze in den jeweiligen Gruppen und Klassen. Siehe die Siegerlisten.

Herzlichen Glückwunsch an alle Platzierten, aber auch genauso an diejenigen, die sich der Herausforderung stellten, zwar keine Platzierung erreichten, aber für sich persönlich dazugewonnen haben!
Somit konnten alle zufrieden mit ihrer Turniererfahrung und einem Blick über den "Tellerrand" sowie der Vorfreude auf das nächste Jahr, den Heimweg antreten.

Auch geht ein großer Dank an Werner Buddrus sowie die vielen ehrenamtlichen Kampfrichter, die Cafeteria sowie alle Helferinnen und Helfer an seiner Seite, die das Turnier in dieser Größe erst ermöglicht haben!

Weiterhin viel Erfolg!

Kurz zur Kata:
Eine Kata ist eine Kombination – Übungsform – von unterschiedlichen einzelnen bereits erlernten Abwehr- und Gegenangriffstechniken entsprechend der jeweiligen Graduierung, also der Gürtelfarbe. Somit ist es eine Choreographie von Techniken, die mit dem Arm, der Hand, dem Bein bzw. dem Fuß ausgeführt werden und die an ihren Höhepunkten mit Kampfschreien, dem Kiai, noch verstärkt werden. Die Ausführung erfolgt ohne direkten Partner. Bewertet werden die Katas hinsichtlich der angewandten Kraft, der Schnelligkeit, dem Rhythmus, dem Ausdruck, der Sauberkeit der Techniken sowie die Fokussierung auf den imaginären Gegner.

Siegerehrung der Erwachsenen:

1. Platz: Melanie Sikau vom TSV Bremervörde
2. Platz: Joachim Paschke vom SV Hepstedt/Breddorf

Alle Platzierungen

Siegerehrung der männlichen Jugend U16 / U18:

1. Platz: Linus Lampe vom TV Eiche Horn
2. Platz: Ernesto Bscheidl vom TSV Gnarrenburg
3. Platz: Elias Bergmann vom 1. Budo Club OHZ

Siegerehrung der männlichen Jugend U14:

1. Platz: Tristan Hashagen vom TSV Gnarrenburg
2. Platz: Tobias Ullrich vom 1. Budo Club OHZ
3. Platz: Levi Wolff vom TV Hepstedt/Breddorf

Siegerehrung der männlichen Jugend U12:

1. Platz: Lionel Hulm vom 1. Budo Club OHZ
2. Platz: Kairan von Wengelin vom 1. Budo Club OHZ
3. Platz: Daniel Verhoven vom TV Hepstedt/Breddorf

Siegerehrung der männlichen Jugend U10:

1. Platz: Vadim Zeb vom 1. Budo Club OHZ
2. Platz: Ian Luis Heistermann vom TSV Gnarrenburg
3. Platz: Minh Jan Zitzner vom 1. Budo Club OHZ

Siegerehrung der männlichen Jugend U8:

1. Platz: Jarik Busehros vom 1. Budo Club OHZ
2. Platz: Lars Grellmann vom 1. Budo Club OHZ
3. Platz: Johann Melloh vom 1. Budo Club OHZ


Siegerehrung der weiblichen Jugend U16 / U18:

1. Platz: Alina Katharina von Lieben vom TSV Gnarrenburg
2. Platz: Selina Kaufmann vom TV Hepstedt/Breddorf
3. Platz: Hanna Eilers vom TSV Gnarrenburg

Siegerehrung der weiblichenn Jugend U14:

1. Platz: Eileen Gast vom 1. Budo Club OHZ
2. Platz: Milena Feld vom TSV Bremervörde
3. Platz: Alina Hahn vom TSV Bremervörde

Siegerehrung der weiblichen Jugend U12:

1. Platz: Elina van Baar vom TSV Gnarrenburg
2. Platz: Marielle Wintjen vom TSV Gnarrenburg
3. Platz: Ilana Busch vom TSV Gnarrenburg

Siegerehrung der weiblichen Jugend U10:

1. Platz: Lena Sophie Zeidler vom TSV Gnarrenburg
2. Platz: Nele Bogs vom TV Hepstedt/Breddorf
3. Platz: Marie Schirmacher vom TSV Bremervörde


Sämtliche Fotos von Julia Rosner

Bericht: Ingo Lukes

Erstmalig 2 ausgebildete Trainerassistenten in der Wadokai–Karateabteilung des SV-Nordenham!

Mit Erfolg absolvierten jetzt 2 Nordenhamer Karatesportler des SVN ihre Ausbildung zum Trainerassistenten. Es sind Kai Büsing und Wilhelm Spomer die das überregionale und ebenso stilrichtungsübergreifende Ausbildungsangebot des BKV – Bremer Karate Verbandes – annahmen und somit ihre Kenntnisse und Fertigkeiten offiziell erweitern konnten.

Das schon seit einigen Jahren gut eingespielte Referententeam, bestehend aus dem Bremer–Lehrwart, Andreas Seiler- 7. Dan Shotokan-Karate sowie Frank Steffen – 5. DAN Wado-Ryu-Karate, beide mit der A–Trainerlizenz, unterrichtete in Theorie und Praxis die folgenden Themen: Sportpolitik, Sportpädagogik, Sportbiologie, allgemeine Trainingslehre, Spezifika des Karate–Do sowie Karate im Breitensport. Dabei wurden im Wechsel Theorie und Praxis durchgeführt, bei denen die Teilnehmer ihre Kenntnisse sowie Lehrfähigkeiten, auch mittels einer Präsentation – Lehrprobe – zeigen mussten, und diese dann auch von den Lehrreferenten bewertet wurde.

Wieder beim Heimtraining nahmen die 2 Assistenztrainer die Glückwünsche des Abteilungsleiters und Trainers, Claus Bleckert – 3. DAN Wadokai-Karate, sowie der Abteilungskollegen gerne entgegen.

Ingo Lukes

Kampfsportler des SV-Nordenham beim 6. Anwenderlehrgang in Gnarrenburg dabei!

Gnarrenburg, 10.11.2018.

Am 6. Anwenderlehrgang in Gnarrenburg nahmen die Karate- und Ju-Jutsu Sportler des SV-Nordenham gemeinsam teil. Bei diesem Lehrgang standen besonders 2 Aspekte im Vordergrund. Zum einem wurde schwerpunktmäßig die richtige Anwendung der erlernten Karateabwehr- bzw. die Gegenangriffstechniken mit optimalem Körpereinsatz und Atmung einzeln, wie auch in Kombination am Partner trainiert und weiter verfeinert. Wobei die Zielflächen der Verteidiger auf die zentralen Nervendruckpunkte als gewollte Vitalpunktstimulation, entsprechend dem Kyusho-Jitsu ausgeführt wurden. Schnelle karatemäßige Tritt-, Schlag- oder Tritt-Schlagkombinationen wurden in zügiger Abfolge an den Pratzen mit unterschiedlich graduierten Partnern ausgeführt.

Der andere Schwerpunkt lag diesmal auf dem Umgang mit dem Langstock (Bo), dem Tonfa – einem kurzen Schlagstock mit charakteristischem Quergriff – sowie dem Sai, auch Saigabel oder Dreizack genannt. Diese 3 genannten Waffen sind ein fester Bestandteil des kampfsportmäßig eigenständigen Kobudo. Unter Kobudo versteht man im allgemeinem den Kampf mit alltäglichen Geräten, die von den Einwohnern Okinawas als Waffen genutzt wurden, da die damalige einfache Landbevölkerung offiziell keine regulären Waffen tragen bzw. nutzen durfte. Bei diesen Trainingseinheiten ging es um die grundlegende Handhabung dieser 3 genannten historischen Waffen.

Die beiden Organisatoren und Ausrichter der Gnarrenburger Karateabteilung, Yvonne Betke und Sascha Ryll, konnten fürs Karatetraining mit Werner Buddrus, 7. DAN und 3. DAN Kyusho-Jutsu, Jan Meinke und Marco Stelljes, beide 3. DAN, sowie Yvonne Betke, 2. DAN, ein sehr hochrangiges und eingespieltes Trainerteam gewinnen, welches sämtliche Karatelehrgangsthemen professionell abdeckte. Mit Olaf Seifert, 1. DAN und spezialisiert auf Gewaltschutztraining, übten die Teilnehmer das Erkennen von Gefahrensituationen, dem Ausweichen, die Deeskalierung, aber auch das konsequente Handeln, wenn notwendig. Für den zeitgleich stattgefundenen Bereich der Handhabung sowie dem Kampf mit historischen Waffen konnten die Ausrichter mit Dr. Hagen Walter aus Jena, 4. DAN Kobudo und 4. DAN Shorin-Ryu, sowie unterstützend Hans-Günter Krauskopf, 1. DAN, zwei optimale Trainer gewinnen, die ihren Trainingsschwerpunkt genau in diesem Bereich haben. Von den rund 90 Teilnehmern aus den umliegenden Vereinen, die auch gerne eine längere Anfahrt in Kauf nahmen, waren gut 60 Erwachsene und 30 Kinder am Start.
Zum Lehrgangsende bekamen die Ausrichter und ihr Helferteam der Cafeteria sowie die Trainerinnen und Trainer ein großes Dankeschön für ihren hervorragenden Einsatz sowie die Fähigkeit, die Teilnehmer immer wieder für den Karate- bzw. Kobudosport zu begeistern.

Ingo Lukes

Besuch von Dr. Hagen Walter

Es war eine Ehre – 6. Karate-Anwender-Lehrgang mit Weltmeister Dr. Hagen Walter

Gnarrenburg, 10.11.2018.

Es waren rund neunzig Karateka, die in diesem Jahr ins bescheidene Gnarrenburg reisten. Etliche Kilometer wurden dabei durch halb Niedersachsen zurückgelegt. Das Ziel: Der 6. Karate-Anwender-Lehrgang des TSV Gnarrenburg. Neben dem außergewöhnlichen Programm erklärte sich die hohe Beteiligung auch durch den Besuch des Ehrengastes: Dr. Hagen Walter – seines Zeichens Weltmeister im Kobudo; also dem Kampf mit traditionellen Waffen.

Der Anwenderlehrgang glänzte nun schon zum sechsten Mal durch seinen Blick über den Tellerrand. Das Karatetraining unterteilt man gern in drei grobe Bereiche: das Erlernen der Grundtechniken, das Erlernen des freien Kämpfens sowie das Erlernen der Katas – das sind vorgegebene Bewegungs- und Angriffsabfolgen. Beim Anwenderlehrgang wurden andere Themen aufgegriffen: das gezielte Angreifen von Nervendruckpunkten, Gewaltschutz- und Stresstrainings oder das Verhalten im Bodenkampf. Einen Schwerpunkt dabei bildete die Einführung in drei Kobudo-Waffen: den Bo (Langstock), die Tonfa (Schlagstock) sowie den Sai (metallischer Dreizack). Für diese Einheiten konnte Dr. Hagen Walter gewonnen werden, der aktuellen Weltmeister in der Handhabung des Sai. Walter hinterließ einen bleibenden Eindruck bei den Lehrgangsteilnehmern, z.B. durch seine Schnelligkeit, die Klarheit in den Techniken und sein selbstbewusstes Auftreten. Außenstehende werden vielleicht schmunzeln, wenn einige Karatekämpfer auch seinen "Hüfteinsatz" lobten. Dieser ist besonders wichtig für das kraftvolle Ausführen von Schlägen. Ein teilweise schmerzhaftes Privileg war es da auch, dem Meister für Demonstrationszwecke herhalten zu dürfen.

Am Ende des sechsstündigen Lehrganges gingen die Teilnehmer sehr zufrieden und mit neuer Trainingsmotivation aus der Halle. Für 2019 ist ein weiterer Lehrgang geplant und schon jetzt freut sich der Verein auf neue, spannende Themen.


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